Neuigkeiten

Auf dieser Seite können Sie die Nachrichten über die Aktivitäten des Deutsch-Belarussischen Unternehmerrats lesen.

Ost-Ausschuss-Vorsitzender Oliver Hermes zur aktuellen Situation in Belarus

Ost-Ausschuss – Osteuropaverein (OAOEV), 3.11.2020

Der Ost-Ausschuss-Vorsitzende Oliver Hermes hält einen dringenden Dialog zwischen Demokratiebewegung und Regierung in Belarus für notwendig. "Mit Sorge sehen wir, dass die politischen Auseinandersetzungen bereits zu einer massiven Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geführt haben", betont Oliver Hermes. Dies betrifft auch stark wichtigste Zukunftssektoren der belarussischen Wirtschaft, wie IT- und Logistikunternehmen, die für die Wirtschaftsbeziehungen mit Deutschland wichtig sind. Daher ist für Belarus eine schnelle Wiederherstellung des Vertrauens eigenes Volkes sowohl zum Wohle des Landes, seiner Menschen und seiner Wirtschaft, als auch zur Normalisierung der Zusammenarbeit mit ausländischen Investoren von großer Bedeutung. Ost-Ausschuss ruft zur Einrichtung eines Runden Tisches als erstem Schritt zur Beilegung des Konflikts auf.

Die Europäische Union erweitert die restriktiven Maßnahmen gegen Belarus

Hamburger Zollakademie / Amtsblatt der Europäischen Union, 15.10.2020

Die Europäische Union erweitert ihre restriktiven Maßnahmen gegen Belarus. Die seit dem Jahre 2006 bestehende Sanktionsliste, wurde um 40 weitere Personen ergänzt. Die Verordnung tritt seit dem Tag ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der Europäischen Union  - 2. Oktober 2020 in Kraft.

Ulf Schneider äußert sich im Interview mit der "Wirtschaftswoche" zu Unruhen in Belarus

Wirtschaftswoche, 22.08.2020

In einem Gespräch über die belarussische Businesskultur erklärt Ulf Schneider, Gründer der Schneider Group, dass die ausländische Unternehmen wenig wirtschaftlichen Chancen im Land sehen und weißt darauf hin, dass es nicht ganz ungerechtfertigt ist. Die Lage für deutsche Unternehmen in Belarus scheint zwar schwierig zu sein, einfach war sie aber nie. Der deutsche Unternehmer eröffnete 2009 eine Niederlassung der Schneider Gruppe in Minsk und berät seitdem auch dort ausländische Unternehmen. Wie die weiteren Entwicklungen für ausländische Investoren in Belarus angesichts der Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen ausfallen könnten, teilt er im Interview mit. 

Freie Wirtschaftszone „Mogilev“, Belarus bietet die Kooperation bei der Umsetzung eines neuen Investitionsprojektes an

Freie Wirtschaftszone "Mogilev"/ Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland, 18.06.2020

Die Freie Wirtschaftszone „Mogilev“ im Südosten der Republik Belarus bietet eine Kooperation bei der Umsetzung des neuen Investitionsprojektes „Vliesstoffherstellung mittels Spunlace-Technologie“ an. Vliesstoff ist ein Mehrzweckmaterial, das in vielen Bereichen eingesetzt wird: in der Medizin bei der Herstellung von medizinischer Kleidung, Masken etc., in der Kosmetik- und Friseurbranche bei der Produktion von Servietten und Handtüchern sowie in der Automobilbranche zum Polieren von Fahrzeugen und als Filtermaterial. Vliesstoffe sind heutzutage schwer zu ersetzen, da sie durch ihre Barriere- und Absorptionsfähigkeit viele berufliche und haushaltsbezogene Aufgaben erheblich vereinfachen.

Ausführliche Informationen zum o.g. Projekt (auf Englisch) sind unter dem darauf folgenden Link verfügbar. 

Deutsch-Belarussische Parlamentariergruppe reist nach Minsk

Deutscher Bundestag, 28.01.2020

Vom 3. bis 6. Februar 2020 werden die Abgeordneten Christoph Neumann (AfD), Margarete Bause (Bündnis 90/Grüne) und Thomas Lutze (DIE LINKE) unter der Leitung des Vorsitzenden der Deutsch-Belarussischen Parlamentariergruppe, Mark Hauptmann (CDU/CSU), nach Belarus reisen.

Damit beabsichtigt Delegation den parlamentarischen Austausch nach den Parlamentswahlen im November 2019 zu bündeln und zu vertiefen. Die Reise soll ein nachhaltiges Signal der konstruktiven Partnerschaft des Deutschen Bundestages mit dem Parlament von Belarus sein.

Folgende Themen stehen auf der Agenda: politische Beziehungen, die Arbeit deutscher und internationaler Vertretungen, die Situation der Zivilgesellschaft und der Opposition, die Situation der Wirtschaft und der Informationstechnik, die Möglichkeiten der wissenschaftlichen und technologischen Kooperation zwischen Deutschland und Belarus.

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