Neuigkeiten

Auf dieser Seite können Sie die Nachrichten über die Aktivitäten des Deutsch-Belarussischen Unternehmerrats lesen.

Ulf Schneider äußert sich im Interview mit der "Wirtschaftswoche" zu Unruhen in Belarus

Wirtschaftswoche, 22.08.2020

In einem Gespräch über die belarussische Businesskultur erklärt Ulf Schneider, Gründer der Schneider Group, dass die ausländische Unternehmen wenig wirtschaftlichen Chancen im Land sehen und weißt darauf hin, dass es nicht ganz ungerechtfertigt ist. Die Lage für deutsche Unternehmen in Belarus scheint zwar schwierig zu sein, einfach war sie aber nie. Der deutsche Unternehmer eröffnete 2009 eine Niederlassung der Schneider Gruppe in Minsk und berät seitdem auch dort ausländische Unternehmen. Wie die weiteren Entwicklungen für ausländische Investoren in Belarus angesichts der Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen ausfallen könnten, teilt er im Interview mit. 

Freie Wirtschaftszone „Mogilev“, Belarus bietet die Kooperation bei der Umsetzung eines neuen Investitionsprojektes an

Freie Wirtschaftszone "Mogilev"/ Botschaft der Republik Belarus in der Bundesrepublik Deutschland, 18.06.2020

Die Freie Wirtschaftszone „Mogilev“ im Südosten der Republik Belarus bietet eine Kooperation bei der Umsetzung des neuen Investitionsprojektes „Vliesstoffherstellung mittels Spunlace-Technologie“ an. Vliesstoff ist ein Mehrzweckmaterial, das in vielen Bereichen eingesetzt wird: in der Medizin bei der Herstellung von medizinischer Kleidung, Masken etc., in der Kosmetik- und Friseurbranche bei der Produktion von Servietten und Handtüchern sowie in der Automobilbranche zum Polieren von Fahrzeugen und als Filtermaterial. Vliesstoffe sind heutzutage schwer zu ersetzen, da sie durch ihre Barriere- und Absorptionsfähigkeit viele berufliche und haushaltsbezogene Aufgaben erheblich vereinfachen.

Ausführliche Informationen zum o.g. Projekt (auf Englisch) sind unter dem darauf folgenden Link verfügbar. 

Deutsch-Belarussische Parlamentariergruppe reist nach Minsk

Deutscher Bundestag, 28.01.2020

Vom 3. bis 6. Februar 2020 werden die Abgeordneten Christoph Neumann (AfD), Margarete Bause (Bündnis 90/Grüne) und Thomas Lutze (DIE LINKE) unter der Leitung des Vorsitzenden der Deutsch-Belarussischen Parlamentariergruppe, Mark Hauptmann (CDU/CSU), nach Belarus reisen.

Damit beabsichtigt Delegation den parlamentarischen Austausch nach den Parlamentswahlen im November 2019 zu bündeln und zu vertiefen. Die Reise soll ein nachhaltiges Signal der konstruktiven Partnerschaft des Deutschen Bundestages mit dem Parlament von Belarus sein.

Folgende Themen stehen auf der Agenda: politische Beziehungen, die Arbeit deutscher und internationaler Vertretungen, die Situation der Zivilgesellschaft und der Opposition, die Situation der Wirtschaft und der Informationstechnik, die Möglichkeiten der wissenschaftlichen und technologischen Kooperation zwischen Deutschland und Belarus.

Sitzung der belarussischen Seite des deutsch-belarussischen Unternehmerrates in Minsk

Belarussische Industrie- und Handelskammer / Unternehmerrat, 21.01.2020

Am 21. Januar 2020 fand die Sitzung der belarussischen Seite des deutsch-belarussischen Unternehmerrates unter dem Vorsitz von Sergey Novitskiy statt. Das Treffen in der belarussischen Industrie- und Handelskammer in Minsk brachte 30 Vertreter großer Unternehmen in Belarus zusammen. Während der Versammlung wurden aktuelle Fragen und Aktivitäten des Unternehmerrates besprochen und konkrete Vorschläge der belarussischen Seite zur Diskussion mit Vertretern der deutschen Wirtschaft im Februar 2020 in Leipzig in den Bereichen Innovation, Investition, Transport und Logistik, Bank- und Börsentätigkeiten erarbeitet.

Vorstellung High Tech Park Belarus

Ost-Ausschus - Osteuropaverein (OAOEV), 02.01.2010

Am 17. Januar 2020 besuchen Vertreter des High Tech Parks Belarus Berlin. Der High Tech Park fördert Unternehmen mit 36 Arbeitsschwerpunkten mit Steuervergünstigungen sowie vereinfachten administrativen Prozessen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Zahl der Residenten auf knapp 700 gesteigert, die aktuell mit rund 55.000 Softwareingenieuren arbeiten. Unternehmen wie EPAM, das online game „World of Tanks“ oder die App „SayGames“ haben ihren Ursprung im High Tech Park Belarus. Für Investoren gelten verschiedene Institutionen des englischen Rechts. Auch wurden gesetzliche Regelungen geschaffen, um mit Blockchain und Kryptowährungen geschäftlich tätig zu werden. 

Ost-Ausschus - Osteuropaverein möchte die Chance nutzen, den High Tech Park in einem kleinen Kreis von Multiplikatoren und Unternehmensvertretern vorzustellen und Chancen für weitere Kooperationen und Projekte zu diskutieren. 

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